
Jörg Kachelmann Artikel zu: Jörg Kachelmann
Jörg Andreas Kachelmann ist ein Schweizer Fernsehmoderator, Sachbuchautor, Journalist und Unternehmer mit Schwerpunkt Meteorologie. Jörg Andreas Kachelmann (* Juli in Lörrach; heimatberechtigt in Schaffhausen) ist ein Schweizer Fernsehmoderator, Sachbuchautor, Journalist und. Editorial von Jörg Kachelmann. Als Mark Vornhusen, Daniel Rüd und ich begannen, voetbalelftal.eu zu konzipieren, wollten wir, dass es eine. Jörg Andreas Kachelmann ist ein schweizer Meteorologe, der mehrere Jahre für ARD die Wettervorhersage moderierte. wurde er von seiner Ex-Freundin. Deutschlands führende Nachrichtenseite. Alles Wichtige aus Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Wissenschaft, Technik und mehr. Leipzig (dpa) - Fernsehmoderator Jörg Kachelmann hat sich wegen gesundheitlicher Beschwerden auf das neuartige Coronavirus testen lassen. Er hat es nicht. Folgen. mehr zu: Jörg Kachelmann.

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Noch mehr Wetter Hajna O. Moss rege mich Anthropoid Film auf. Die Veränderungen dort zählen zu 300 Rise Of An Empire German Stream schönsten Entwicklungen der vergangenen 20 Jahre. Augustabgerufen am 8. Nach einer Verfassungsbeschwerde hob das Bundesverfassungsgericht diese Urteile jedoch auf. Vorher hatte ausschliesslich der Hessische Rundfunk mit den Daten des DWD die Wettervorhersage im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen produziert. Aber man kann am Vormittag sagen: Heute könnte eines kommen. Jörg Kachelmann ist heute vorsichtig bei der Begegnung mit FrauenJörg Kachelmann Navigationsmenü Video
Jörg Kachelmann und Lupin Was ich mache, mache ich professionell. Wetter-Experte Jörg Kachelmann erklärt, wie sich Besucher verhalten sollten. In: faz. Spiegel Online vom Oktober In: Der Spiegel. Das Law Abiding Citizen Stream Kachelmann verteidigte die Formulierung später. In: FAZ. Alle Linien zusammen: Sicherheit, dass es so kommt. In: jetzt. Jörg Kachelmann. Jörg Kachelmann. Artikel zu: Jörg Kachelmann. Ein Gespräch mit Jörg Kachelmann über seine Mission, Meteorologie und die Medien. Interview: Matthias Hannemann Fotografie: Sigrid Reinichs. miriam kachelmann. Juni beschlossen. Johann Schwenn trat, ganz im Loe zu Birkenstock, vor Gericht sehr aggressiv auf. Kachelmann selbst Michael Nyquist eine Begutachtung abgelehnt. Der Fall Kachelmann aus. In: Neue Osnabrücker Zeitung Online. Das Gutachten werde allerdings erst bis Wesel Kino Mai fertiggestellt werden können, da die Sachlage nicht unkompliziert sei.
Damit sind wir wieder bei der Zdf Sender Bildung. 00:00 Sie jetzt auf einen aktuellen Browser, um schneller Maxdome Neuheiten sicherer zu surfen. Diesmal hat die feministische Publizistin das Recht auf ihrer Seite. Bereits als Kind wollte er nach eigenen Angaben Meteorologe werden und betrieb Wetterbeobachtungen und -aufzeichnungen als Hobby. Kraut und Rüben: Vergessen Sies. Das hat ein Gericht in Frankfurt entschieden. Meine Orte. Temperatur Jennifer Rush Heute Max.
Und selbst zu diesen fünf Auftritten musste mich die ARD eher zwingen, weil es Monate gab, in denen ich nicht konnte — mein Unternehmen hatte zum Schluss weit mehr als Leute. In den Herbst- und Wintermonaten nehmen die Temperaturgegensätze auf dem Nordatlantik deutlich zu. Wie schaffen Sie das? Hemmungslose und verkommene Medien leisten der allgemeinen Verblödung Vorschub. DezemberAbgerufen am: Aber die Leute haben ja Kinder, die The Perfect Date in solchen Situationen anrufen würden. Nun gibt er Entwarnung. Irgendwann wird es klappen, dass wir zu dem zurückfinden, was in den Schulbüchern vorgesehen Temperatur 2m, 12std Min. Luftfeuchtigkeit Durchschn. Referenz-Code: 0x01 Die Referenznummer deutet daraufhin, dass Ihr Browser oder eine Browsererweiterung mit allgemeinen Filterlisten arbeitet, die das Anzeigen von Werbung verhindern.
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Herzlich Team Kachelmann GmbH. Mai deutsch. Memento vom In: Die Zeit. Juni In: Stern. November Spiegel Online vom Januar , abgerufen am Februar In: Der Tagesanzeiger.
In: Blick. August Juli In: Frau im Spiegel , Mai , abgerufen am 6. Müller, Barbara Schmid: Unappetitliche Details.
In: Der Spiegel. In: Süddeutsche Zeitung. Mai , abgerufen am Mai In: 20min. In: Die Zeit Nr. Dezember , abgerufen am 6.
Juni , S. Abgerufen am Juni , abgerufen am 6. Jörg und Miriam Kachelmann Memento vom Oktober , abgerufen am In: Die Welt , Oktober , abgerufen am 5.
März , abgerufen am Abgerufen am 1. Pressemitteilung vom Dezember , Abgerufen am: In: Spiegel Online vom Pressemitteilung vom 8. In: Landgericht Mannheim vom 7.
In: Staatsanwaltschaft Mannheim vom 7. November , abgerufen am In: Internet-Law. Mai , abgerufen am 4. März , Az. Die Einschätzung der Art ihrer Beziehung unterschied sich.
Während die spätere Nebenklägerin in Kachelmann die Liebe ihres Lebens sah, war das Verhältnis für den Moderator ein gelegentliches Treffen in gegenseitigem Einvernehmen.
Die beiden verabredeten sich per Chat am frühen Nachmittag des 8. Februar für die Nacht auf den 9. Sie habe erklärt, die Beziehung sei beendet.
Er habe erklärt, dass er selbst entscheide, wann es vorbei sei. Daraufhin habe er ein Tomatenmesser aus der Küche geholt und ihr an den Hals gehalten.
Er habe sie in das Schlafzimmer gedrängt und dort vergewaltigt. Sie habe im Schlafzimmer gewartet. Dort sei es einvernehmlich zum Geschlechtsverkehr gekommen.
Hiernach sei das Gespräch auf den Brief gekommen. Er habe zugegeben, ihr nicht treu gewesen zu sein, und letztlich akzeptiert, dass sie die Beziehung beendet habe.
Er habe dann die Wohnung verlassen und sei weggefahren. Die Nacht habe er in einem Hotel in Mörfelden verbracht. Während des Ermittlungsverfahrens wurde Kachelmann am März nach dem Rückflug aus Kanada , wo er bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver für das Erste das Wetter moderiert hatte, auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens festgenommen.
Strafsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe am Juli den Haftbefehl aufhob. Februar in das nebenan befindliche Wohnhaus ihrer Eltern und erklärte ihnen, Kachelmann habe sie vergewaltigt.
Seine Tochter schilderte in dem Anruf, sie sei von ihrem Freund vergewaltigt worden. Mitgebracht zur Polizei wurden ein Strickkleid und ein Slip, die sie bei der Vergewaltigung getragen haben will.
Februar Die Vernehmung durch eine Beamtin dauerte eine Dreiviertelstunde. In dem Gutachten ordnete er die festgestellten Verletzungen zeitlich dem möglichen Tatgeschehen zu.
Die festgestellten Rötungen am Hals könnten auf das mehrfache Andrücken eines Messers mit dem Messerrücken zurückgeführt werden. Sie könnten aber auch durch horizontales Kratzen entstehen.
Kräftige Blutunterlaufungen an den Innenseiten der Oberschenkel seien Folge heftiger Gewalteinwirkungen, die Konturen sprächen für mehrfache Einwirkungen.
Kratzerartige Verletzungen an Oberschenkel, Bauch und Unterarm könnten durch eine Messerspitze entstanden sein. Es gebe keine Halteverletzungen durch festes Zupacken durch einen möglichen Täter.
Da am 9. Am Februar beantragte sie daher einen Haftbefehl gegen Kachelmann. Nachdem Kachelmann am März nach dem Rückflug aus Kanada in Frankfurt gelandet war, wurde er auf dem Flughafengelände festgenommen.
Anwesend war auch seine damalige Geliebte und spätere Frau Miriam, die ihn abgeholt hatte. Die Festnahme erfolgte unter Vermeidung öffentlichen Aufsehens auf einem abgesperrten Parkdeck.
Als Rechtsanwalt benannte er Ralf Höcker , der ihn bereits in medienrechtlichen Angelegenheiten beriet.
Da Höcker kein Strafrechtler ist, vermittelte er Reinhard Birkenstock , der sich am selben Tag in Frankfurt als Strafverteidiger meldete.
März , vier Tage nach seiner Verhaftung, kam es zu einem Haftprüfungstermin vor dem Amtsgericht Mannheim. Februar ein. Hiernach habe sie ihn mit den Flugtickets konfrontiert.
Es habe ein etwa halbstündiges emotionsgeladenes Gespräch gegeben. In diesem Gespräch habe sie die Beziehung beendet.
Er habe dies akzeptiert. Zunächst erklärte er, das Messer und einen an dem Tag benutzten Tampon nicht angefasst zu haben, relativierte dies aber auf ausdrückliche Nachfrage dahin, er sei sich nicht sicher.
Danach habe er sich mit seinem Auto zum Hotel begeben, um am nächsten Tag nach Kanada aufbrechen zu können.
Rechtsanwalt Birkenstock zog darauf seinen Haftprüfungsantrag zurück, kündigte aber gleichzeitig weitere Beweise an. März musste Kachelmann einen Gefangenentransporter besteigen.
Er wurde hierbei von zahlreichen Pressevertretern gefilmt und fotografiert. Zu berücksichtigen gewesen sei auch das Informationsinteresse der Öffentlichkeit.
Ebenfalls am März begab sich die ehemalige Geliebte Kachelmanns in das Universitätsklinikum Heidelberg, wo sie durch den Spezialisten für Psychotraumatologie Günter H.
Seidler therapeutisch betreut wurde. Kachelmanns Anwalt Reinhard Birkenstock hatte am Die Angeschriebene reagierte eher zurückhaltend.
Sie kam damit einem einer Woche zuvor erfolgten Ersuchen von Rechtsanwalt Birkenstock nach. Von der Sicherstellung ihres Computers am Arbeitsplatz oder des elterlichen Computers sah die Staatsanwaltschaft hingegen ab.
Zeitgleich wurden Kachelmanns Laptop und seine Mobiltelefone sichergestellt. Birkenstock bemühte sich nicht nur um die Sicherstellung von Computern.
Er legte als Verteidiger Kachelmanns der Staatsanwaltschaft drei Gutachten vor, die sich mit der gerichtsmedizinischen Seite des Falls befassten. Strafverteidiger können die Erhebungen weiterer Gutachten nicht erzwingen.
Beauftragt wurde die Rechtspsychologin Luise Greuel. Sie verneinte. Sie sei nicht bei Facebook. Die Experten konnten feststellen, dass es darauf Datenlücken gab.
Das Aufnahmedatum konnte nicht mehr ermittelt werden. Sie habe nur Bedenken gehabt, dies früher zuzugeben, da es sonst als geplant hätte aussehen können.
Sie habe durch einen Telefonanruf etwa ein halbes bis Dreivierteljahr vorher von der Existenz von Isabella M. Zunächst habe sie sich nur den Namen notiert und es hierbei belassen.
Januar ergeben habe, dass doch eine Beziehung bestehe, habe sie es nicht wahrgenommen. Dann habe sie am 8. Februar den fraglichen Brief erhalten.
Sie wurde mit dem Ergebnis einer Untersuchung des Briefes konfrontiert. Das Ergebnis der Untersuchung war, dass lediglich Fingerabdrücke von ihr und Kachelmann an Umschlag und Anschreiben nachweisbar waren.
Sie räumte nun ein, sie habe die Flugtickets bereits Mitte erhalten. Auf die Nachfrage, warum sie Jörg Kachelmann nicht schon bei einem Zusammensein am Diese Meldung stellte sich relativ schnell als Falschmeldung heraus.
April übersandte Gutachten, dass keine Fingerabdrücke festgestellt werden konnten. Vermutlich handle es sich um Hautschuppen.
Das Gutachten werde allerdings erst bis Ende Mai fertiggestellt werden können, da die Sachlage nicht unkompliziert sei. Die Staatsanwaltschaft Mannheim erhob am Mai Anklage gegen Kachelmann.
Die Anklage lautete auf Vergewaltigung in einem besonders schweren Fall in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.
Oktober angesetzt. Die Anklageschrift wurde Kachelmann am In dieser fasste sie die Ergebnisse ihres Gutachtens kurz zusammen. Es gebe Mängel bezüglich der Detailliertheit und in der logischen Konsistenz der Aussage.
Juni legte Rechtsanwalt Birkenstock eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die mit dem Fall befassten Staatsanwälte ein. Begründet wurde diese mit Ermittlungsversäumnissen.
Juli gab das Oberlandesgericht Karlsruhe der Haftbeschwerde Kachelmanns statt und hob den Haftbefehl vom Februar auf. Das Oberlandesgericht entschied, ein dringender Tatverdacht liege nicht mehr vor.
Bei der Nebenklägerin könnten Bestrafungs- und Falschbelastungsmotive nicht ausgeschlossen werden. Sie habe auch bei der Anzeigeerstattung und im weiteren Verlauf des Ermittlungsverfahrens zu Teilen der verfahrensgegenständlichen Vorgeschichte und des für die Beurteilung des Kerngeschehens bedeutsamen Randgeschehens unzutreffende Aussagen gemacht.
Eine Selbstbeibringung der Verletzungen könne nach dem Ermittlungsstand auch nicht ausgeschlossen werden. September begann die Hauptverhandlung in der Strafsache Kachelmann vor dem Landgericht Mannheim.
Journalisten mussten sich akkreditieren. Es wurden dabei mehrere Töpfe für verschiedene Mediengattungen gebildet und auch darauf geachtet, dass nicht nur deutsche, sondern auch schweizerische Medien berücksichtigt wurden.
September bis zum Mai Es wurden Hunderte Akten ausgewertet. Zehn Gutachter nahmen teil. September , dem ersten Verhandlungstag, wurde die Verhandlung nach etwa zehn Minuten auf den September vertagt.
Grund war ein Ablehnungsgesuch der Verteidigung gegen zwei Richter der Strafkammer. Die Darstellungen wichen hierbei voneinander ab.
Als ungewöhnlich für einen Strafprozess wurde wahrgenommen, dass nicht zunächst die Nebenklägerin als unmittelbare Tatzeugin vernommen wurde, sondern zuerst eine Reihe ehemaliger Geliebter Kachelmanns als Beziehungszeuginnen.
Dass verschiedene Zeuginnen zuvor oder danach die Öffentlichkeit über die Presse informierten, wurde zu einem anhaltenden Kritikpunkt.
Brinkmann habe nach Auffassung des Gerichtes seine Untersuchungen einseitig nur auf die für seinen Auftraggeber günstige These der Selbstverletzung beschränkt.
Das Gericht lehnte dies zunächst ab. Es kam zu einem erneuten Befangenheitsantrag der Verteidigung. Am Ende einer Verhandlungspause trennte sich Kachelmann am November von Rechtsanwalt Birkenstock als Verteidiger.
Das Mandat übernahm nun Johann Schwenn. Während der nach seiner Erinnerung zweiwöchigen Verhandlungspause sei ihm klar geworden, dass ein Wechsel vorgenommen werden müsse.
Bei einer Kommunikation über Skype habe sich seine spätere Frau an ein Dossier aus der Zeit [72] erinnert. Von den dort genannten Rechtsanwälten sei die Wahl auf Johann Schwenn gefallen.
Kurz darauf sei dann die E-Mail von Ralf Witte eingetroffen. Johann Schwenn trat, ganz im Gegensatz zu Birkenstock, vor Gericht sehr aggressiv auf.
So stellte er an seinem zweiten Verhandlungstag im Prozess einen Befangenheitsantrag gegen die Sachverständige Luise Greuel, obwohl diese auf Mängel in der Aussage der Nebenklägerin aufmerksam gemacht hatte.
Seidler und attackierte diesen, indem er ausführte, in seinen Therapieprotokollen finde sich Absonderliches; das Verhalten des sachverständigen Zeugen sei grenzüberschreitend und geradezu scharlatanesk.
Birkenstock habe die Staatsanwaltschaft mit der Möglichkeit der Lüge durch die Nebenklägerin konfrontiert. Birkenstock habe die Aufhebung des Haftbefehls durch das Oberlandesgericht Karlsruhe erreicht.
Diese Entscheidung habe das letztendliche Urteil des Landgerichts vorweggenommen. Nach dem Verteidigerwechsel wurde ab dem Dezember über die rechtsmedizinischen Gutachten zum Verlauf der möglichen Tat verhandelt.
Begonnen wurde mit der Vernehmung des sachverständigen Zeugen Bernd Brinkmann. Er berichtete über die Experimente, die ihn zu seinem vom Gericht im September abgelehnten Gutachten geführt hatten.
Februar vernommen. Er hatte in der Folge der von der Verteidigung im Ermittlungsverfahren vorgelegten Gutachten weitere Untersuchungen durchgeführt.
Februar vor. Das Fehlen von Abwehrverletzungen, die leicht erreichbare Stelle, die oberflächlichen Ritzer an Bauch, linkem Schenkel und linkem Arm, die parallele Anordnung deuteten seiner Ansicht auf eine Selbstbeibringung hin.
Püschel ging von eindeutigen Hinweisen auf Selbstverletzung aus. Ihr Therapeut Günter H. Seidler sagte an fünf Verhandlungstagen aus, an vier Tagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Er vertrat die These, seine Patientin weise Erinnerungslücken in der Folge einer posttraumatischen Belastungsstörung auf.
Februar , aus. Er erklärte, traumatische Ereignisse blieben in der Regel eher besonders gut im Gedächtnis haften. Ein völliger Erinnerungsverlust sei eine seltene Ausnahme.
In lebensbedrohlichen Situationen komme es zu der Abspaltung des Gefühls, sodass Angst nicht mehr empfunden werde. Hierdurch komme es zur Aussage von Betroffenen, dass sie sich teilweise nicht mehr erinnern.
April , der Neuropsychologe Hans J. Markowitsch vernommen. Markowitsch war ursprünglich von Birkenstock benannt, aber von seinem Nachfolger Schwenn ausgeladen worden.
Er wurde nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft vernommen. Verhandlungstag, dem 2. Die Aussage Greuels fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Mai gab der Psychologe Günter Köhnken seine Stellungnahme ab. Eine Autosuggestion schloss er aus, da der Zeitraum zwischen dem Geschehen in der Nacht auf den Februar und dem Sichanvertrauen bei den Eltern und der ersten Aussage bei der Polizei zu kurz gewesen sei.
Er hielt auch eine bewusste Falschaussage für möglich. Durch die entsprechende Erwartungshaltung Seidlers in der Therapie sei die Nebenklägerin beeinflusst worden.
Mai erneut vernommene Luise Greuel erklärte, ein durch die Trennung möglicherweise hervorgerufenes Trauma könne zu Autosuggestion geführt haben. Aussagepsychologisch sei es nicht möglich festzustellen, ob sie die Wahrheit sage.
Mai war noch der psychiatrische Sachverständige Hartmut Pleines gehört worden. Er war durch das Landgericht beauftragt worden, Kachelmann auf seine Schuldfähigkeit zu untersuchen.
Pleines schloss Persönlichkeitsstörungen aus. Auch wenn Kachelmann Egoismus und Eigensucht nicht fremd seien, liege keine narzisstische Persönlichkeitsstörung vor.
Zwar weiche Kachelmann vom Idealbild einer ausgeglichenen Persönlichkeit ab, eine klinische Diagnose sei damit aber nicht verbunden. Kachelmann selbst hatte eine Begutachtung abgelehnt.
Die Staatsanwaltschaft plädierte am drittletzten Prozesstag auf eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten. Sie habe jedoch das Streitgespräch, den angeblichen Angriff mit dem Messer und ihre Todesangst detailliert und glaubhaft geschildert.
Lücken in der Beschreibung der Vergewaltigung selbst könnten mit der Todesangst und den damit einhergehenden psychischen Belastungen erklärt werden.
Die Angaben Kachelmanns seien nach Ansicht der Staatsanwaltschaft unwahr, so habe er zuerst behauptet, das Messer und den Tampon nicht angefasst zu haben, und dann nach Rücksprache mit seinem Anwalt behauptet, er erinnere sich nicht daran.
Auch die rechtsmedizinischen Gutachten sprächen für die Version der Nebenklägerin. Alle Gutachter hätten bestätigt, dass die Verletzungen am Hals von dem Tomatenmesser stammen könnten.
A common fallacy is that he introduced words such "Blumenkohlwolken" "Cauliflower clouds" for Cumulus and "schlürfende Winde" slurping wind.
He denied this in an interview with the German newspaper Der Tagesspiegel. He has been criticised for his commercial exploitation of the media and describing himself as a "meteorologist" without holding a recognised qualification.
Kachelmann has also been criticised for his sensationalism. It is situated in a valley which is shaded by high mountains, forming a sink for cold air.
The highly publicized trial ended in in acquittal. Kachelmann's ensuing campaign to regain his positive public image included publishing a book with his wife Miriam on the trial [12] and pursuing lawsuits against his accuser and the press.
The Frankfurt Higher Regional Court found that Dinkel was guilty of indirect deprivation of liberty through a knowingly untrue criminal complaint, had acted with direct intent and deliberately misled the investigators by "testifying untruthfully".
Kachelmann had only sought a relatively small amount of compensation from his false accuser as he had simply wanted to rehabilitate his name and prove his innocence.
His losses were far greater than the amount of compensation awarded - he was no longer allowed to work at ARD, had lost advertising contracts and had to sell his production company.
His accuser is now subject of a criminal investigation for charges of indirect, aggravated unjust imprisonment. After selling his shares of the Meteomedia company in , Kachelmann founded a new weather forecasting company, the Kachelmann GmbH in , [18] which runs the forecasting portal kachelmannwetter.
From Wikipedia, the free encyclopedia. MDR in German. Archived from the original on 5 June Retrieved 26 March Archived from the original on April 15, Temperatur 2m Luftfeuchtigkeit Rel.
Mai Temperaturen 2m Temperaturen 2m Temperaturen 2m, 10min Max. Temperatur 2m, 12std Min. Luftfeuchtigkeit Durchschn. Referenz-Code: 0x01 Die Referenznummer deutet daraufhin, dass Ihr Browser oder eine Browsererweiterung mit allgemeinen Filterlisten arbeitet, die das Anzeigen von Werbung verhindern.
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Wenn dies ein Angeklagter getan hätte, würde man von hoher kriminellen Energie sprechen. Ansonsten habe man eine typische Aussage-gegen-Aussage-Situation.
Messer, Strickkleid und Slip wiesen keine hinreichenden Spuren Kachelmanns auf. Die Wunden habe sich D. Es gebe keine Beweise, dass es so gewesen sei, wie die Ex-Geliebte behaupte, aber einige dafür, dass es nicht so gewesen sein könne.
Bei der Urteilsverkündung am Mai applaudierten und jubelten Anhänger Kachelmanns im Gerichtssaal, als der Freispruch verkündet wurde.
Mit der Begründung mangelnder Erfolgsaussicht wurde die Revision Anfang Oktober jedoch zurückgenommen, der Freispruch erlangte damit Rechtskraft.
Der Kachelmann-Prozess wurde stark in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Die Anklage sei auch schon vor der Fertigstellung eines wichtigen Gutachtens erhoben worden.
Es wäre für alle Beteiligten besser gewesen, das Verfahren einzustellen. Demgegenüber wurde geltend gemacht, die Staatsanwaltschaft habe als Behörde Auskunftspflichten, denen sie lediglich nachgekommen sei.
Auskünfte darüber, dass ein Haftbefehl beantragt und erlassen worden sei. Der Gesetzgeber habe bereits das Informationsinteresse der Öffentlichkeit und des Betroffenen zugunsten eines geheimen Ermittlungsverfahrens getroffen.
Wahrheit könne so zur Ansichtssache werden. Das Vertrauen in die Justiz nehme so Schaden. Insbesondere sie sei hierdurch für alle Zeit als Person in der Öffentlichkeit gebrandmarkt worden, die auch alle nahestehenden Personen belogen habe.
Seiner Ansicht nach seien diese typisch für Selbstverletzungen, der Kollege habe sich da aber nicht festlegen wollen; so sei der Prozess nicht frühzeitig genug beendet worden.
Der sehr weitgehende Ausschluss der Öffentlichkeit von der Gerichtsverhandlung wurde ebenfalls stark kritisiert. Die Öffentlichkeit eines Gerichtsverfahrens sei vom Gesichtspunkt der Rechtsstaatlichkeit her wichtig.
Zwar sei der Schutz der Intimsphäre ein wichtiges Gut, aber Gerichte hätten dies auszubalancieren. In der Form, wie es im Kachelmann-Prozess geschehen sei, werde nur Raum für Spekulationen und Verschwörungstheorien geschaffen.
Hierdurch sei das Vertrauen in den Rechtsstaat untergraben. Durch die teilweise erfolgte Vorverurteilung würden Vergewaltigungsopfer künftig eher von der zügigen Anzeige solcher Straftaten abgehalten.
Für Christa Stolle von Terre des Femmes entfaltete der Freispruch eine fatale Signalwirkung, da gewalttätigen Männern nicht hinreichend vermittelt worden sei, dass Übergriffe gegen Frauen verwerflich seien.
Das Verfahren habe sich so lang erstreckt, weil Gericht und Staatsanwaltschaft es zu genau machen wollten. Er betrachtete den Fall unter diesem Gesichtspunkt als Medien- und Justizskandal.
In der Zeitschrift Emma wurde hervorgehoben, der Prozess habe mit einem Generalverdacht gegen moderne Frauen operiert, die die Lüge sexueller Gewalt als Waffe gegen Männer richteten.
Umgekehrt unterlägen Männer einer Unschuldsbehauptung. Letztlich sei der Rechtsstaat zwar zur Vernunft gekommen, dies sei aber das Verdienst der Verteidigung gewesen, die erst die entlastenden Momente ermittelt habe.
Gisela Friedrichsen kritisierte, die Urteilsbegründung sei ruinös für den freigesprochenen Angeklagten gewesen. Zwar müsse ein Gericht seine Entscheidung begründen und hierbei auch eine Beweisbewertung vornehmen, das rechtfertige es aus rechtsstaatlichen Gründen nicht, die Zweifel an der Unschuld derartig hervorzukehren.
Der Inquisition sei es möglich gewesen, nicht nur klar freizusprechen oder zu verurteilen, sondern bei Fortbestehen eines Verdachtes eine Sonderstrafe auszusprechen.
In der Zeitschrift Emma wurde ähnlich wie von der Bild argumentiert. Dort wurde geschrieben:. Also ein Freispruch dritter Klasse. Aber nein, zwei Jahre nach Beginn dieses Prozesses legt Kachelmann wieder los.
Problematisch sei auch, dass sich kein Mitglied der Justiz gerne selbst korrigiere. Der Presse wurde die Verhaftung Kachelmanns vom März erst relativ spät bekannt.
Erst am Morgen des März erhielt die Bild - Reporterin Janine Wollbrett einen Anruf, in dem ihr mitgeteilt wurde, Jörg Kachelmann sei verhaftet worden.
Grund soll gewesen sein, dass es sich lediglich um einen Verdacht handelte. Der Prozess erregte in der Folge erhebliche Medienaufmerksamkeit.
Insbesondere sei es ein Höhepunkt an Mediendekadenz gewesen. Bei der Berichterstattung kam es zu Parteinahmen durch Journalisten und Medien.
Hierbei sei zu berücksichtigen, dass statistisch jede zweite Vergewaltigung durch den Partner oder Expartner geschehe. Thematisiert wurde der Prozess unmittelbar nach dem Freispruch in Talkshows.
So habe Schwenn immer wieder von Revision gesprochen. Sie bezweifelte, ob das Urteil die Wahrheit widerspiegele.
Der ehemalige Richter Heinrich Gehrke widersprach ihr. Es sei nicht primär Aufgabe eines Strafgerichtes, die Wahrheit zu ermitteln, sondern zu prüfen, ob die Beweise für eine Verurteilung ausreichten.
Dies sei im Falle Kachelmanns nicht der Fall gewesen. Einigkeit bestand darin, Jauch habe überfordert gewirkt.
Bereits während des laufenden Prozesses kündigte Alice Schwarzer an, ein Buch über den Fall Kachelmann zu veröffentlichen. Schwarzer arbeite stattdessen an einem thematisch breiteren Buch über sexuelle Gewalt.
Ein Märchen aus der Provinz. Anatomie eines Skandals des Journalisten Thomas Knellwolf. Das Buch wurde im Deutschlandfunk als schnell geschrieben, aber gut recherchiert und objektiv besprochen.
Das Gericht kritisierte während der Urteilsbegründung sowohl die Presse als auch den Umgang mit dem Fall in Foren, Blogs und anderen Kommunikationsformen des Internets.
Insgesamt sei es der Öffentlichkeit nicht möglich gewesen, sich eine unvoreingenommene Meinung zu dem Fall zu bilden.
Schwerwiegende Fehlentscheidungen, eine kaum noch nachvollziehbare Einseitigkeit der ermittelnden Staatsanwaltschaft, eine über weite Strecken immer deutlicher werdende Vorfestlegung des Gerichtes, jeweils in deutlicher Kombination mit lancierten Medienberichten haben jede Chance einer Prozessführung, die dem Fair-Trial-Prinzip hätte gerecht werden können, von Anfang an zunichte gemacht.
Christian Bommarius sah die Boulevardberichterstattung zum Fall Kachelmann als seltenes Beispiel der systematischen Verschmutzung des öffentlichen Raums mit Informationen aus dem Intimleben von Prominenten.
Ob die Berichterstattung in den Medien tatsächlich Einfluss auf den Verfahrensgang hatte, ist aber umstritten: Während Gisela Friedrichsen in der Fachzeitschrift Strafverteidiger den Kachelmann-Prozess als Beispiel dafür zitierte, dass ein massives Medieninteresse zu massiven Veränderungen in Strafprozessen vor deutschen Gerichten und der Strafverteidigung führe, [] wurde von juristischer Seite argumentiert, dieses Medien- und Öffentlichkeitsinteresse bestehe schon von jeher, im Kern sei das Verfahren gegen Kachelmann hiervon auch nicht beeinflusst worden.
Im Falle Kachelmanns wäre eine derartige Regelung auch erfolglos geblieben, da die intimen Details bereits vor der Eröffnung des Hauptverfahrens bekannt gemacht worden seien.
Fabienne Hurst kritisierte, dass die Presseaufarbeitung mit dazu beigetragen habe, dass in der Öffentlichkeit noch immer der Verdacht bestehe, dass Kachelmann schuldig sei.
Kachelmanns Anwälte verfolgten im Umgang mit den Medien eine Doppelstrategie: Einerseits wurden Kachelmann zuneigende Medien wie Spiegel oder Zeit mit Informationen, exklusiven Interviews oder dergleichen versorgt, andererseits wurde gegen ungünstige Berichterstattung massiv rechtlich durch Kachelmanns Medienanwalt Ralf Höcker vorgegangen.
Die Staatsanwaltschaft bestritt dies. Ausschlaggebend für die Vermutung war, die Interessenlage von Beschuldigtem und Nebenklägerin könne nicht auf die Weitergabe intimster Details gerichtet gewesen sein.
Das Landgericht Köln neigt bei der Abwägung von Persönlichkeitsrecht und Pressefreiheit eher zum Schutz von Persönlichkeitsrechten als andere Landgerichte und ist eher als andere Gerichte bereit, über einstweilige Verfügungen wegen Eilbedürftigkeit ohne Anhörung der Presseseite zu entscheiden.
Nachdem der Bild am März bekannt geworden war, dass Kachelmann inhaftiert wurde, wurde unter anderem bei Rechtsanwalt Birkenstock angerufen, um dies bestätigt zu bekommen.
Hierdurch sollte es Bild untersagt werden, über die Verhaftung zu berichten. Die zuständige Richterin lehnte dies ab. Nur weil Bild bekannt sei, dass Kachelmann verhaftet sei, bestehe keine Erstbegehungsgefahr, dass auch berichtet werde.
Gegen die Veröffentlichung dieses Fotos in Print- und Onlinemedien wandte sich sein Anwalt zunächst erfolgreich mit einer vor dem Landgericht Köln beantragten einstweiligen Verfügung.
Hiergegen wurde Widerspruch eingelegt, der vom Landgericht Az. Die Veröffentlichung der Bilder in den konkreten Verletzungsformen stehe nicht in einem Zusammenhang mit einem zeitgeschichtlichen Ereignis.
Zeitung und Verlag hatten die unzulässige Verletzung der Meinungsfreiheit geltend gemacht. In Deutschland hatte in höchster Instanz das Bundesverfassungsgericht entschieden.
Das Landgericht Köln untersagte mit einstweiliger Verfügung vom Juni Az. Februar die Berufung ab. Juni und das Informationsinteresse der Öffentlichkeit einerseits und das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Beschuldigten andererseits gegeneinander abgewogen.
Die Gerichte kamen hierbei zu dem Schluss, das Persönlichkeitsrecht Kachelmanns überwiege und die Verbreitung sei nach den Grundsätzen der Störerhaftung zu untersagen.
Die später am September erfolgte Verlesung des Protokolls in der Hauptverhandlung habe hieran nichts geändert. Hierdurch seien diese Informationen nicht der Öffentlichkeit, sondern nur der im Saal befindlichen Prozessöffentlichkeit bekannt geworden.
Auf die zugelassene Revision hin hob der Bundesgerichtshof mit Urteil vom März die Entscheidungen auf. Allerdings sah er durch die Verlesung des fraglichen Protokolls in der Hauptverhandlung eine Änderung als gegeben.
Nun sei es anwesenden Pressevertretern möglich gewesen, legal zu zitieren. Alice Schwarzer hatte in ihrer Kolumne für Bild , auf emma.
Birkenstock brachte Alice Schwarzer zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung , da er dies nie behauptet hatte. Auf bild. Hierdurch wurde ein Ordnungsgeld in Höhe von 5.
Zusätzlich wurde am Oktober beim Landgericht Köln eine entsprechende einstweilige Verfügung erwirkt, dass Schwarzer solche Behauptungen zu unterlassen habe.
Höcker erwirkte unter anderem ein Unterlassungsurteil des Landgerichts Köln Az. Es wurde hierbei auf Grund der Störerhaftung untersagt, vorverurteilende Meinungen der Leser zu veröffentlichen, auch wenn diese nicht von Journalisten der Rheinischen Post stammten.
Die Strategie der Anwälte Kachelmanns wurde kritisiert. Ziel hätte es sein müssen, die Berichterstattung so gering wie möglich zu halten.
Dies sei nicht erreicht worden, Kachelmann sei vielmehr unter Verletzung der Unschuldsvermutung im Ansehen geschädigt worden.
Inwiefern das Urteil und der Prozess beeinflusst wurden, lasse sich aber nicht feststellen. Der Schaden sei hierdurch entscheidend verstärkt worden.
Er hätte etwa wie Andreas Türck versuchen können, sich ruhig zu verhalten. Claudia D. Das Oberlandesgericht Köln wies die gegen das erstinstanzliche Urteil eingelegte Berufung zurück und bestätigte das Urteil des Landgerichts mit Urteil vom 6.
November Das Oberlandesgericht wog die gegenseitigen Interessen ab und bezog hierbei ein, es sei nicht bekannt, welche Version der Tatnacht die wahre sei.
Es sei zu berücksichtigen, dass Kachelmann durch den erfolgten Freispruch vor dem Gesetz als unschuldig gelte.
Es wies das Recht auf einen Gegenschlag in dieser Form zurück. Juli Az. Das Bundesverfassungsgericht jedoch gestand in einem Beschluss vom März [] Claudia D.
Birkenstock erhob Widerklage. Hiergegen wandte sich die Radiomoderatorin zunächst erfolgreich mit einer einstweiligen Verfügung vor dem Landgericht Mannheim.
Das Gericht untersagte die Namensnennung mit der Begründung, es sei bei der vollständigen Namensnennung eine Abwägung des Informationsinteresses der Öffentlichkeit gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht von Claudia D.
Die Aufarbeitung des Geschehens, die Kachelmann beabsichtige, erhalte aber kein stärkeres Gewicht, wenn man den Namen vollständig nenne.
Die von Kachelmann eingelegte Berufung wurde durch das Oberlandesgericht Karlsruhe am Oktober zurückgewiesen. Das Urteil des Landgerichtes wurde damit bestätigt.
Er verlangte, sie solle für Kachelmann begründete die Klage damit, die Kosten seien ihm durch ihre wissentlich falsche Aussage sowie die Selbstzufügung der Verletzungen und das sich daraus ergebende Strafverfahren entstanden.
Wegen der Unabhängigkeit von Straf- und Zivilprozess ist es möglich, dass ihre Ergebnisse unterschiedlich ausfallen.
Während im Strafprozess der Grundsatz in dubio pro reo gilt, gelten im Zivilprozess die Regeln der Beweislast. Es war daher grundsätzlich möglich, dass vor einem Zivilgericht festgestellt wurde, dass die Aussagen von Claudia D.
Folglich zahlte sie wegen versuchten Betruges 1. Das Landgericht sah es nicht als erwiesen an, dass die Beklagte wissentlich falsch ausgesagt habe.
Da Kachelmann die Beweislast trug, wies es die Klage ab. Eine weitere Beweisaufnahme sei daher nicht notwendig. Kachelmann legte beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main im Januar Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil ein.
So wurde der Leiter der Rechtsmedizin in Frankfurt, Marcel Verhoff , beauftragt, eine erneute Untersuchung möglicher Selbstverletzungen durchzuführen.
Auch das mögliche Tatmesser sollte nochmals untersucht werden. Es sollte dann zügig eine mündliche Verhandlung geben.
Den Parteien wurden einige Wochen zur Stellungnahme zum Ergebnis eingeräumt. Januar fand die mündliche Verhandlung statt.
Verhoff erklärte während der dreistündigen Anhörung, dass die neun bei Claudia D. März fortgesetzt werden. April an, um zu klären, ob Kachelmann die Kosten für die Gutachter privat bezahlt hatte.
Wie der Strafprozess wurde auch der Zivilprozess von den Medien verfolgt. Die medialen Muster folgten dabei den bereits aus dem Strafprozess bekannten.
Der Senat führte in der Urteilsbegründung aus, er sei davon überzeugt, dass Claudia D. Er war zu dem Ergebnis gekommen, dass sich Claudia D.
Die Kratzer und blauen Flecken an Hals, Bauch und Oberschenkel seien relativ oberflächlich und einheitlich gewesen und hätten sich jeweils an Orten befunden, die Rechtshänderin Claudia D.
Damit seien die typischen Merkmale für Selbstverletzungen erfüllt gewesen. Kachelmann dürfe nicht mehr bei der ARD arbeiten, habe Werbeverträge verloren und musste seine Produktionsfirma verkaufen.
Nachdem das Oberlandesgericht Frankfurt sein Urteil gesprochen hatte, verlas sie eine Erklärung. Nun habe er das Vertrauen in die deutsche Justiz zurückerhalten.
Kachelmanns Anwalt Johann Schwenn wies darauf hin, dass wegen der Falschaussage, die zur Untersuchungshaft für Kachelmann geführt hatte, die Staatsanwaltschaft Mannheim oder Frankfurt aktiv hätte werden können.
Kachelmann erwirkte hiergegen eine einstweilige Verfügung. Juni ab. Es werde der Eindruck erweckt, dass der freigesprochene Moderator die Vergewaltigung begangen habe.
Und das in der Regel, lange bevor die Schuld- bzw. Im Februar wies der Bundesgerichtshof die Nichtzulassungsbeschwerde ab, es fehle eine grundsätzliche Bedeutung des Falls.
In einem anderen Unterlassungsverfahren war Kachelmann gegen Alice Schwarzer nicht erfolgreich. Gegenstand war ein Artikel Schwarzers in der Bild-Zeitung.
In diesem hatte sie unter Bezugnahme auf Aussagen ehemaliger Geliebter im Strafprozess behauptet, dass Kachelmann in Beziehungen gewalttätig sei.
Das Landgericht Köln hatte der Klage noch am Juni stattgegeben, das Oberlandesgericht wies die Klage am Februar ab. Kachelmanns Anwalt kündigte Rechtsmittel an.
In dem Artikel erwähnte Schwarzer nicht die Verurteilung seiner ehemaligen Geliebten vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main und bezeichnete ihn als aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
Das Landgericht entschied, dass zwar seine Persönlichkeitsrechte betroffen seien, aber kein rechtswidriger Eingriff vorläge.
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