
Grufties Wörterbuch
Die Gothic-Kultur ist eine Subkultur, die Anfang der er Jahre aus dem Punk- und New-Wave-Umfeld hervorging und sich aus mehreren Splitterkulturen zusammensetzt. Grufti, auch Gruftie genannt, bezeichnete die Angehörigen einer Jugendkultur in Mitteleuropa, die als Parallelbewegung zur Batcave-Kultur in England. Ein Ost-Gruftie war zunächst befremdet: "Ist ja toll, dass gleich aus dem Westen Grufties mit dazu kamen, aber die waren schon so aufgebrezelt. Die stadtbekannten "Ober-Grufties". Aber wild, nein, das war ich nicht. Nur eine Phase? Meinen Eltern erging es in dieser Zeit wie den meisten anderen. Alter. Substantiv, Neutrum – 1a. höhere Anzahl von Lebensjahren; Bejahrtheit; 1b. letzter Lebensabschnitt; 1c. lange Zeit des Bestehens, des . - Erkunde Lara Greys Pinnwand „grufties, ´80ies - ´90ies“ auf Pinterest. Weitere Ideen zu Grufti, Vintage goth, Gruftie. - Erkunde miriam stellas Pinnwand „Grufties <3“ auf Pinterest. Weitere Ideen zu Grufti, Gotische mädchen, Gothische schönheit.

Grufties Rechtschreibung Video
bb Grufties Grufties: Jugendkultur in Schwarz | Janalik, Heinz, Schmidt, Doris | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch. Being part of the goth subculture in East Germany during that era was an extremely rebellious and dangerous decision, since goths (”grufties” as they were.
Viele der bevorzugten Musikformen bewegten sich folglich innerhalb der Post-Punk - und Wave -Peripherie und sind — unabhängig von der Art des verwendeten Equipments und von der Klangerzeugung — durch klassische Punk-Rock-Nuancen geprägt.
Erst die zunehmende Verbreitung des Internets ermöglichte im neuen Jahrtausend die Herausbildung einer Untergrundszene, die über Plattformen wie MySpace kommuniziert.
In der Gothic-Szene sind unterschiedliche Tanzformen präsent, die grundsätzlich solistisch ausgeführt werden. Paar- oder Gruppentänze sind dieser Kultur fremd.
Dieser wurde direkt aus dem Punk-Umfeld übernommen und konnte mit dem Batcave-Revival nach der Jahrtausendwende erneut Bedeutung erlangen.
In den er Jahren kamen vermehrt rhythmusorientierte Tanzformen hinzu, deren theatralisch betonte Gesten teilweise an die indischer oder orientalischer Tempeltänzerinnen erinnern.
Da der Wohnraum oft als Wohlfühl- und Rückzugsort genutzt wird, spielt bei vielen Goths die Wohnraumgestaltung eine wesentliche Rolle.
In den er Jahren war es üblich, die Wände und Zimmerdecken mit zumeist schwarz gefärbten Stoffen und Tüchern auszuschmücken und mit Accessoires wie Rosenkränzen, Kreuzen, Plastikrosen oder Grabschärpen zu dekorieren.
Auch die Zimmereinrichtung bestand häufig aus schwarzen Möbeln und friedhofstypischen Gegenständen wie Kerzenleuchtern, Grableuchten oder Totenschädeln.
Das Ende dieses Entwicklungsprozesses lässt sich auf die Mitte der er Jahre datieren. So kann ein Angehöriger der Batcave -Szene eine völlig andere Geisteshaltung vertreten als beispielsweise ein Endzeitromantiker.
Das Verwandtschaftsverhältnis zwischen diesen Komponenten wird in der Sozialwissenschaft als Homologie bezeichnet.
Fixpunkt der Orientierung stilistischer Praktiken sind — wie bei anderen Jugendsubkulturen auch — die speziellen Musikstile. Sein Wohnraum ist mit antiken Einrichtungsgegenständen möbliert, mutet aristokratisch oder gar folkloristisch an und strahlt eine verträumte, weltentrückte oder feenhafte Atmosphäre aus.
Das kulturelle Umfeld eines Goths, der überwiegend gothic-rock-orientierte Dark-Wave-Gruppen wie Bauhaus, Siouxsie and the Banshees und Cinema Strange favorisiert, wird hingegen primär durch die Post-Punk-Bewegung der frühen er bestimmt.
Sein Umfeld ist somit noch deutlich durch die Punk-Kultur geprägt siehe Batcaver. Nicht alle Goths gehören einer Splitterkultur an. So gibt es auch verschiedene Mischformen, die sich vor allem im Erscheinungsbild und in den musikalischen Vorlieben widerspiegeln.
Anfangs noch deutlich von der Punk-Kultur beeinflusst, wurde die Bandbreite an Pseudonymen recht früh um Namen erweitert, die den Bereichen Film, Musik, Literatur und Mythologie entstammten und zugleich auf die Interessen ihrer Namensträger verwiesen.
Einfach zusammengestellte Pseudonyme bspw. Dark Angel , wie sie vorwiegend von Sympathisanten und Szeneneueinsteigern verwendet werden, galten und gelten als einfallslos und sind in der Szene verpönt.
Inzwischen finden derartige Pseudonyme auch in anderen Jugendkulturen und Milieus, wie beispielsweise in der Black-Metal -Szene oder Teilen der heutigen Schwarzen Szene , Anklang, wodurch ihre Verwendung nicht mehr an die Gothic-Bewegung gebunden ist.
Zeitschriften für die Gothic-Szene erschienen primär Anfang bis Ende der er nur in geringer Auflage. Letzteres ist infolge seiner Schwerpunktverlagerung bis heute aktiv.
Es widmet sich inzwischen dem Themenspektrum der gesamten Schwarzen Szene und weit darüber hinaus, sodass es den Status als Gothic-Magazin in der zweiten Hälfte der er verloren hatte.
Ein weiteres, schlicht mit Gothic Mag betiteltes Magazin erschien in Griechenland. Pretty Vacant publiziert.
Diese wurden mittels Xerokopie oder Hektografie vervielfältigt und durch einfache Heftklammern oder Schnüre zusammengehalten.
Die Verwendung solcher Fotografien in gothic-orientierten Magazinen erreichte in den ern ihren Höhepunkt. Auch Hörfunksendungen, die sich exklusiv mit dem musikstilistischen Output aus dem Gothic-Umfeld beschäftigen, wurden bis heute nicht realisiert.
Charakteristischer Bestandteil von John Peel's Music waren die Peel Sessions , für die unterschiedliche Bands ins Studio eingeladen wurden, um ohne aufwändige Produktion in kurzer Zeit einige Stücke live einzuspielen.
Zeitweilig existierten einige Webradios , wie der französische Sender Onde FM , die jedoch nach kurzer Dauer ihre Aktivitäten einstellten.
Demgegenüber kam es häufiger zu Konflikten mit Anhängern der EBM -Szene, die sich überwiegend in den westeuropäischen Metropolregionen Brüssel , Lüttich , Rotterdam , Frankfurt am Main und Berlin oder im Osten Deutschlands abseits der Schwarzen Szene entwickelte und sich mit der Weltschmerz -Attitüde und dem androgynen Erscheinungsbild, das in Teilen der Gothic-Kultur vorherrscht, nicht anfreunden konnte.
Für sie stand martialisches Auftreten und körperbetonte Härte als Zeichen von Männlichkeit im Vordergrund. Sie werden von den Goths allerdings nicht grundsätzlich positiv bewertet, sondern bisweilen als Unterwanderung empfunden.
Deutliche Abgrenzungsversuche bestehen gegenüber der Visual-Kei -Bewegung. Weiterhin besteht ein gespaltenes Verhältnis zur Cyber -Kultur.
Auch ein Bezug zu romantischen Themen ist der Cyber-Kultur fremd. Goths beschäftigen sich in Grundzügen mit dem Thema Religion und ziehen individuelle Schlüsse, wodurch eine nähere Bestimmung nicht möglich ist.
Einige Teile der Szene sind dem Atheismus zugeneigt [67] und lehnen die Institution Kirche, beispielsweise aufgrund ihrer Verfehlungen im Laufe der Geschichte, völlig ab [25].
Bei manchen Goths herrscht eine Sehnsucht nach den Ursprüngen des Glaubens und dem Heidentum vor, das im Verlauf der Christianisierung gewaltsam zerstört wurde.
Es lässt sich darüber hinaus ein Interesse an okkulten oder neuheidnischen Inhalten bspw. Zwar gab es in der Grufti-Szene der er Jahre Szeneangehörige und Jugendcliquen, die sich oberflächlich mit dem Thema Satanismus auseinandersetzten.
Den meisten Gruftis war Satan jedoch kein Anliegen. Ihr Erscheinungsbild und ihre Eigenheiten entsprangen vielmehr einer morbiden, teils nihilistisch geprägten Grundstimmung, die das einigende Element der Grufti-Szene darstellte.
Dieser Glaubensinhalt verweist wiederum auf eine atheistische Grundhaltung. Die gesellschaftlichen Vorurteile treffen allerdings die an sich uneinheitliche Gothic-Kultur in ihrer Gesamtheit.
Sie mögen gerade bei jüngeren Personen, die in die Szene hineinwachsen, die Ansicht verstärken, eine Ablehnung des christlichen Glaubens oder gar eine Hinwendung zum Satanismus sei Voraussetzung, um als Szeneangehöriger anerkannt zu werden.
Dies ist jedoch nicht der Fall. Häufig wird mit okkulten Symbolen, zum Beispiel dem vorchristlichen Pentagramm und dem Petruskreuz , zum Zwecke der Provokation gespielt.
Ein kleiner Teil der Szene ist christlich geprägt. Eine eindeutige politische Ausrichtung ist nicht feststellbar. Im Vergleich zu anderen Subkulturen, die sich im Umkreis der Schwarzen Szene bewegen, nimmt Politik innerhalb der Gothic-Bewegung einen nebensächlichen Stellenwert ein, wodurch konservative oder rechtstendierende Ideologien seltener anzutreffen sind.
Einige Goths interessieren sich für linksalternative Politikansätze. Andere wiederum nehmen eine primär unpolitische Haltung ein — seit den ern mit steigender Tendenz.
Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit werden in der Gothic-Kultur weitgehend abgelehnt. Zeitschriften wie das Bonner Musikmagazin Gothic Press wiesen in einem Rundschreiben auf die Gefahr des Rechtsextremismus hin und sprachen sich gegen rechtsextreme Gewalt aus.
Mehrfach wurden durch die Medien und linksradikalen Organisationen, wie etwa Splittergruppen der Antifa , Bezüge zwischen der Gothic-Kultur und Künstlern hergestellt, denen eine rechtsextreme Gesinnung nachgesagt wird.
Sie bewegen sich vornehmlich im Randbereich der Schwarzen Szene und verfügen über nur wenige Berührungspunkte mit der Gothic-Kultur.
Reine Gothic-Events gab es bis in die späten er Jahre hinein kaum. In den darauf folgenden Jahren wandelte sich das Publikum drastisch.
Ein Grund hierfür ist die Präsenz metal-lastiger unter anderem Dark Metal oder technoid geformter unter anderem Future Pop Klänge, die immer mehr das Veranstaltungsprogramm der Schwarzen Szene prägen und damit bereits in Kernregionen wie Nordrhein-Westfalen die ersten szeneinternen Konflikte auslösten.
Insbesondere die dance- und techno-lastige Musik, die während dieser Zeit von Teilen der Elektro -Szene bevorzugt wurde, förderte im neuen Jahrtausend die Herausbildung der Cyber -Kultur, die in mehreren Gebieten Europas beispielsweise im Ruhrgebiet gegenwärtig das Hauptpublikum in den Diskotheken bildet, und führte dazu, dass sich zahlreiche Goths von den herkömmlichen Events abwandten und gothic-, dark-wave- bzw.
Wenn das schon auf dem Flyer steht, ist das ein Anzeichen dafür, dass die Leute langsam genug davon haben.
In den er Jahren wurde der Friedhof hauptsächlich aufgrund jugendlicher Abenteuerlust aufgesucht. So avancierte der Friedhof zu einem beliebten Besuchsziel mit ruhiger, romantischer und mystischer Ausstrahlung.
Damit knüpfen viele Goths — oftmals auch unbewusst — an die Gepflogenheiten zur Zeit der Romantik an. Im Jahrhundert waren Friedhöfe nicht nur Begräbnisstätten und Sammelstellen für Leichname, sondern öffentlich und gern besuchte Plätze, die von ihren Besuchern als Orte der Meditation und mentalen Sammlung aufgesucht wurden.
Mit dem Beginn des Jahrhunderts entwickelte sich der Friedhof zu einem tabuisierten Ort, der insbesondere von den jüngeren Generationen gemieden und aus dem Leben verbannt wird.
Goths enttabuisieren den Friedhof und machen ihn zu einem alltäglichen bzw. Sie werden jedoch häufig von Vertretern der Gothic-Kultur aufgesucht.
Speziell das Wave-Gotik-Treffen, das ursprünglich als Treffpunkt für Waver und Goths ins Leben gerufen wurde, deckt mittlerweile durch ein vielseitiges Angebot das Interesse der gesamten Schwarzen Szene ab.
Das Publikum zeigte sich infolgedessen weniger homogen. Allen gemein ist die Hinwendung zu mystischen, morbiden und romantischen Themen.
Dabei wird wahlfrei auf Stilmittel verschiedener Epochen zurückgegriffen, beispielsweise auf die deutsche und englische Romantik.
So facettenreich sich die Gothic-Kultur präsentiert, so vielseitig erscheinen auch die von ihr beeinflussten Kunstformen: In der Fotografie und Malerei reicht das Spektrum von unaufdringlichen Porträts über erotische Aufnahmen bis hin zu Darstellungen von Märchen-, Götter- und Fantasie-Gestalten.
Ein Beispiel hierfür bietet der Horrorfilm Begierde engl. Berichte über Satanismus, Grabschändungen oder schwarze Messen bilden den Inhalt zahlreicher Publikationen und nehmen starken Einfluss auf die Betrachtungsweise der Bevölkerung.
Viele dieser Berichte, deren Inhalt über zwei Dekaden hinweg nahezu unverändert übernommen und vervielfältigt wurde, repräsentieren das Bild einer aufmüpfigen Jugendszene, die bezüglich ihrer Geisteshaltung und Lebensart als längst erloschen gilt.
Tatsächlich kam es in den er Jahren in Teilen der Grufti -Szene vereinzelt zu Friedhofsvandalismus, dem die spätere Gothic-Bewegung jedoch ablehnend gegenübersteht.
Dahinter standen vermutlich weniger antireligiöse Beweggründe als jugendliche Unbekümmertheit, Imponierverhalten und der Nervenkitzel beim Spiel mit Tabus.
Zudem symbolisierten die gesammelten Gegenstände die unmittelbare Nähe zum Tod, die zur damaligen Zeit noch eine zentrale Stellung einnahm.
Die Sorglosigkeit vieler jugendlicher Gruftis wirft dabei selbst Jahrzehnte später noch einen Schatten auf die gesamte Gothic-Bewegung.
Das kontinuierliche Aufgreifen derartiger Geschehnisse durch die kommerziellen Medien, besonders durch Boulevardpresse - und -sendungen [96] , begründet sich überdies oftmals nicht in der Absicht einer seriösen Berichterstattung, sondern zielt überwiegend auf die Sensationsgier der Bevölkerung ab, die in den alten, häufig übertrieben dargestellten Delikten [97] ihre Vorurteile gegenüber der heutigen Gothic-Kultur bestätigt sieht [98] [99].
Solcherlei Berichterstattung kann man in der Regel seriösen Tageszeitungen entnehmen. Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Grufti-Szene als reine Jugendbewegung konstituiert war, von der ein Teil ihrer Anhänger versuchte, mithilfe abenteuerlicher, morbider Geschichten in den Medien Aufmerksamkeit zu erregen und vor allem szeneintern Respekt und Anerkennung zu erlangen.
Die Punk-Bewegung entstand in der Mitte der er Jahre, ihre subkulturellen und musikalischen Ursprünge reichen jedoch bis in die späten er zurück.
Die Kultur entwickelte sich als Reaktion zu dem als verlogen empfundenen, friedvollen Idealismus und Optimismus der Hippies wie auch gegen das politische Establishment auch gegen die Linke und vertrat eine anti-bürgerliche Lebensweise.
Im Vordergrund stand die Provokation der von ihr abgelehnten Gesellschaft, sowohl durch das Aussehen, das vor allem das Hässliche betont wie zerrissene, häufig mit Parolen und umstrittenen Symbolen versehene oder anderweitig modifizierte Kleidung, auffällige Sonnenbrillen, Piercings , als auch durch das Verhalten.
Durch die Zuspitzung des Kalten Krieges, die Wirtschaftsrezession und der damit verbundenen Massenarbeitslosigkeit entpuppten sich fehlende Zukunftsperspektiven, Identifikationsprobleme und wachsender Groll der Jugend auf die deutlich konservativen Moralvorstellungen der Obrigkeit und der Kirche.
Schon früh zeigten sich in der Szene verschiedene Charaktere, die sich denen innerhalb der Gothic-Kultur stark ähneln: Neben gesellschaftskritischen und hedonistisch orientierten Punks, deren Hauptintention es war, den Weg in den Untergang zu feiern, entwickelte sich parallel dazu ein introvertierter Ableger, der sich überwiegend in der Attitüde des Depro-Punk widerspiegelt.
Entgegen mancher Aussagen [] war Gothic jedoch keine gezielte Abspaltung vom Punk. So war auch unter Punks ein dunkler Kleidungs- und Schminkstil verbreitet, der bereits in den ern farbenfroheren Outfits wich.
New Romantic, eigtl. Jahrhundert , Hüten Zweispitz oder Dreimaster , Cutaways , Gilets , Rüschenhemden, Spitzenkleidern, Harlekin -Kostümen, Gehstöcke und indianischen Schmuckgegenständen sowie extrem aufgetragenem Make-up und bizarren Haarstilen auf, mit dem sie sich bewusst von dem als schmuddelig empfundenen Punk-Look abzugrenzen versuchten.
Aus diesem Grund existierte auf dem europäischen Festland vielerorts keine der britischen Szene entsprechende New-Romantic-Bewegung.
Die Schwarze Romantik war eine literarische Strömung des Titel: Liebe, Tod und Teufel. Die schwarze Romantik von ausgiebig untersucht wurde und sich sowohl den Abgründen menschlicher Existenz Wahnsinn , morbide Neigungen wie Nekrophilie als auch antichristlichen, nihilistischen und gespenstischen Themenkreisen zuwandte.
Jahrhundert war eine Reaktion auf die rationale, entmystifizierende Sicht des Naturalismus und der Aufklärung.
Seit den Anfängen der Gothic-Bewegung zeigt sich eine thematische Vernetzung zu den Gothic Novels und zur Schwarzen Romantik , die sich in ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen bis heute erhalten hat.
Hierbei wird allerdings nicht nur das Spektrum themenbezogener Romane und Filme rezipiert, sondern versucht, düstere Charaktere wie Untote oder Femmes Fatales in Szene zu setzen.
Damit nehmen Goths den Platz von Rollenspielern ein. Im Rückzug in eine idealisierte Lebensweise findet sich sowohl bei den Romantikern als auch bei Anhängern der Gothic-Kultur eine Tendenz zur Weltflucht.
Die Gothic-Kultur entstand ab den frühen er Jahren europaweit als musikkulturelle Jugendszene. Wie bei anderen Jugendkulturen erfolgte hierbei ein Tribalisierungsprozess [] , der in einer ersten Stufe etwa abgeschlossen war.
Nicht ganz geklärt ist, ob die Gothic-Szene von England aus Verbreitung fand oder ob sich in anderen europäischen Ländern gleichzeitig Parallelszenen entwickelten.
England diente jedoch als Reiseziel sowie als Orientierungspunkt bezüglich Musik und Mode. Es fand somit ein Austausch auf internationaler Ebene statt.
Die frühesten Entwicklungsansätze der Gothic-Bewegung in Deutschland lassen sich seit etwa in der ehemaligen Mauerstadt West-Berlin finden, die sich in den er Jahren zu einem Wallfahrtsort der westdeutschen Gothic-Szene entwickelte und einen intensiven Austausch mit London pflegte.
Aber die Leute, die nur der Mode gefolgt waren, wandten sich anderen Dingen zu. Los Angeles nimmt dabei eine gesonderte Rolle ein. Die Frisuren und Kleidungsstile der Goths waren zu dieser Zeit stark an das Erscheinungsbild der Punk - und New-Wave -Bewegung angelehnt oder wurden von den musikalischen Leitfiguren übernommen.
Uns selbst war nicht bewusst, wie wir aussahen. Nach einer Weile wird man immun gegen die Schockwirkung des eigenen Outfits. Da wird das die Norm.
Ab wurde die Szene zunehmend auch in deutschen Punk-Fanzines erwähnt. Na ja, an der Gruppe fand ich diese Klamotten ja toll.
Aber sie total nachzumachen? Als weiterer Einflussfaktor gelten die regionalen Unterschiede bezüglich der Umwelt- und Lebensbedingungen und einem damit verbundenen Lebensgefühl.
In Gebieten, die durch Industrie geprägt waren, herrschte vielmehr ein punk-lastiger Kleidungsstil vor. In Regionen, in denen ein historischer Architekturstil dominierte, fühlte sich hingegen ein Teil der Gothic-Szene von Epochen vergangener Tage inspiriert.
So entstanden beispielsweise im süddeutschen Raum unterschiedliche Kleidungsstile, die sich an der Zeit der Romantik oder des Barock orientierten.
Obwohl sie sich derselben Kultur zugehörig fühlten, unterschieden sich Goths, die sich an Horrorfilm- und Romanfiguren oder an Teilen der New-Romantic-Bewegung orientierten, schon früh von solchen, die eher dem Punk zugeneigt waren, sowohl was ihr Erscheinungsbild als auch ihre Lebensansichten anbelangte.
Aufgrund des Mangels an musikalischen Idolen begann jedoch ab etwa auch die Szene in Deutschland allmählich zu zerfallen. Verschiedene Treffen wurden arrangiert, so zum Beispiel das Waver-Treffen am Juni in Köln, das Wave-Gotik-Treffen am Mai in Leipzig oder auch das Gothic-Treffen am 6.
August in Berlin. Speziell das Zillo avancierte zum Sprachrohr der gesamten Independent-Kultur. Hier erfolgte die regionenübergreifende Kommunikation über einen Kleinanzeigenmarkt.
Subjekts- und Objektsgenitiv. Adverbialer Akkusativ. Aus dem Nähkästchen geplaudert. Haar, Faden und Damoklesschwert. Kontamination von Redewendungen.
Lehnwörter aus dem Etruskischen. Verflixt und zugenäht! Herkunft und Funktion des Ausrufezeichens. Vorvergangenheit in der indirekten Rede.
Wann kann der Bindestrich gebraucht werden? Was ist ein Twitter-Roman? Anglizismus des Jahres. Wort und Unwort des Jahres in Deutschland. Wort und Unwort des Jahres in Liechtenstein.
Wort und Unwort des Jahres in Österreich. Wort und Unwort des Jahres in der Schweiz. Das Dudenkorpus. Das Wort des Tages.
Leichte-Sprache-Preis Wie arbeitet die Dudenredaktion? Wie kommt ein Wort in den Duden? Über den Rechtschreibduden. Über die Duden-Sprachberatung.
Auflagen des Dudens — Der Urduden. Konrad Duden. Rechtschreibung gestern und heute. Praktikum in der Wörterbuchredaktion.
Damit knüpfen viele Goths — oftmals auch unbewusst — an die Gepflogenheiten zur Zeit der Grufties an. Anglizismus des Jahres. Warum über solche Gruppen auch noch im Zillo berichten? Andere wiederum nehmen eine primär unpolitische Haltung ein — seit den ern mit steigender Tendenz. Jahrhundert waren Friedhöfe nicht nur Begräbnisstätten The Wolf Of Wall Street Stream Movie4k Sammelstellen für Leichname, sondern öffentlich und gern besuchte Plätze, die von ihren Besuchern als Orte der Meditation und mentalen Sammlung aufgesucht wurden. Kleidung aus dem "Exquisit" konnten Kevin Jonas nur die Grufties leisten - und sie sah auch viel zu ordentlich und damenhaft aus. Es war ernüchternd, es war kühl und fremd. Es war ernüchternd, es war kühl und fremd. Deutliche Abgrenzungsversuche bestehen gegenüber der Visual-Kei -Bewegung. In den er Jahren wurde der Friedhof hauptsächlich aufgrund jugendlicher Abenteuerlust aufgesucht. In der Gothic-Szene sind unterschiedliche Tanzformen präsent, die grundsätzlich solistisch ausgeführt werden. Wegen "unsozialistischen Aussehens" wurden einige Grufties mit Ghost Rider 3 belegt und ihnen Reisen ins sozialistische Ausland verwehrt. Obwohl sich dieses Erscheinungsbild von SheS The Man Deutsch Stream anderen deutlich abhebt, fällt es in die Zeit der Viktorianischen Kulturperiode Wir waren die, die mehr zu kämpfen hatten, Du Bist Schön waren die echten Nachdenklichen und Tiefschürfenden und für die Westler war es vielleicht Grufties Show.
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